HOME

VITA

REPERTOIRE

KONTAKT

 

 

 

Der Tenor Andreas Hermann debütierte noch während seines Studiums an der Oper Frankfurt, danach führte ihn sein erster Festvertrag nach Bern. Anschließend wurde er von Stefan Soltesz als lyrischer Tenor an das Aalto-Theater Essen engagiert. Seit 2014 ist er Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim, wo er sein Repertoire um einige wichtige Rollen des jugendlichen Faches erweitern konnte.

In dieser Spielzeit debütiert Andreas Hermann als Pollione in „Norma“ sowie als Florestan in „Fidelio“; ferner sang und singt er Golo in Schumanns „Genoveva“, Mozarts Idomeneo und Tamino, Admète in „Alceste“, den Prinzen in „Liebe zu drei Orangen“, Dionysos in Henzes „Bassariden“, Alfred in „Die Fledermaus“, Camille de Rosillon in „Die lustige Witwe“, Arien und Duette von Léhar und Kálmán in der „Operettengala“, den Sänger im „Rosenkavalier“ und Walther von der Vogelweide in „Tannhäuser“.

Desweiteren gehören zu seinem Repertoire Lenskij in „Eugen Onegin“, Alfredo in „La Traviata“, Cassio in „Otello“, Nadir in „Les Pêcheurs de Perles“, Nemorino in „L'elisir d'amore“, Fenton in Verdis „Falstaff“, Lyonel in „Martha“, Ferrando in „Così fan tutte“, Don Ottavio in „Don Giovanni“, Steuermann in „Der fliegende Holländer“ und Froh in „Das Rheingold“; aus dem Bereich 20. Jahrhundert / zeitgenössische Oper sine der Maler in Bergs „Lulu“, Lysander in Brittens „Sommernachtstraum“, Kalil in der Uraufführung „Die Arabische Nacht“ von C. Jost sowie die Partien Toni Reischmann in „Elegie für junge Liebende“ und Dinonysos in "Die Bassariden" von H.W. Henze zu nennen.

An der Staatsoper Stuttgart war Andreas Hermann über mehrere Spielzeiten hinweg als Ferrando und Kudrjas (in „Katja Kabanova“) zu erleben. Weitere Gastengagements führten ihn u.a. nach Göteborg (Fenton), Wiesbaden (Ferrando), Mannheim und Saarbrücken (Tamino), Bern (Don Ottavio), Schwerin (Lyonel, Alfred und Tamino), Köln (Rosillon, sowie als Sänger im „Rosenkavalier“ an die Komische Oper Berlin. An der Staatsoper Hannover debütierte er als Lenskij und kehrte als Alfred an die Oper Frankfurt zurück.

Geboren in Rottweil am Neckar studierte Andreas Hermann zunächst Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Karlsruhe. Es folgte ein Gesangsstudium bei Reginaldo Pinheiro in Karlsruhe und Freiburg sowie bei Paolo de Napoli in Florenz. Meisterkurse absolvierte er bei Gundula Janowitz und Hilde Zadek. Aktuell wird er von Fenna Kügel-Seifried betreut.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit Regisseuren wie Stefan Herheim, Barrie Kosky, Christoph Nel, Dietrich Hilsdorf, Tatjana Gürbaca oder Hans Neuenfels zusammen. Unter den Dirigenten sind vor allem Paolo Carignani, Sebastian Weigle, Miguel Gómez-Martínez, Marc Piollet, Srboljub Dinic, Manfred Honeck, Dan Ettinger , Stefan Soltesz, Rubén Dubrovsky und Alexander Soddy zu nennen.